Gewinner der Eintrittskarten. Frohe Weihnachten.

Allen, die diesen Blog aufrufen, wünsche ich gesegnete Weihnachtstage und ein gesundes neues Jahr mit vielen schönen Reiseerlebnissen.

Der Weihnachtsmann hat aus seinem großen Sack die Gewinner der  Eintrittskarten gezogen.  Herzlichen Glückwunsch.

Natürlich würde ich mich  freuen, alle anderen auch am 5. oder 7. Januar begrüßen zu können. Ich empfehle die Reservierung von Eintrittskarten:  Kinowelt Herzberg /Eintrittskarten 

Euer     ludwig on tour

Gewinner:

Sonntag, 5. Januar 2020, 11.00 Uhr

  • Ilona Niehus
  • Ulrike Borchers
  • Sabine Wolf
  • Ute Möller
  • Dietmar Möller
  • Petra Schneider
  • Elke Lachmann

Dienstag, 7.Januar 2020, 18.45 Uhr

  • Monika Uhde
  • Marion Gollmert
  • Ulrich Gollmert
  • Michaela Lehn

Die Eintrittskarten sind an der Tageskasse im Kino für euch hinterlegt, spätestens 10 Minuten vor Beginn abholen.  Bitte gebt mal ein Signal ab , dass euch die Gewinnbenachrichtigung erreicht hat.

Reisevortrag 05./07. Januar 2020: Verlosung Eintrittskarten

 

Kinowelt Central-Lichtspiele Herzberg, Hauptstraße 42a, 05521/1012


Verlosung von 10 Eintrittskarten:

Die Verlsosung ist abgeschlossen. Die Gewinner findet ihr im nächsten Blog

Einfach Name und Wunschtermin im Kommentar zu diesem Blog eintragen.

(!!! Anmeldung ist dafür nicht erforderlich!!!)

Die Auslosung erfolgt am 24. Dezember (Weihnachtsüberraschung). Im Anschluss werden die Gewinner hier im Blog veröffentlicht. Nachschauen nicht vergessen!


Ich freue mich auf Euren Besuch.

ludwig on tour

 

Aus der Kino – Ankündigung:

Nach den beiden Reisevorträgen bei uns im Kino über seine Süd- Norddurchquerung Europas per Fahrrad können Sie Ludwig Heitmüller aus Bad Lauterberg diesmal im Osten Europas erleben.

Über Ungarn kommend erkundet er das alte deutschsprachige Siedlungsgebiet in Siebenbürgen mit seinen historischen Kirchenburgen und Welterbestätten. Dracula ist dort in Transsilvanien allgegenwärtig; als Schutz gegen Vampire führt er eine Harzer Hexe mit sich. Wo hat Peter Maffay seine Jugend verbracht? Auch das wird bebildert beantwortet.

Erleben Sie mit, wie es nach der Überquerung der Ostkarpaten zu einem Aufenthalt in einem Moldau – Kloster kommt und er gemeinsam mit orthodoxen Mönchen speist. Im Grenzgebiet zwischen Rumänien und der Ukraine, in der Maramuresch, dampft noch eine schmalspurige Waldbahn, die letzte ihrer Art. Auch einen fröhlichen Friedhof gibt es dort, wirklich!

Über Galizien und Schlesien erreicht er in Görlitz wieder Deutschland.

3.500 km Abenteuer durch ein freies Europa ohne Grenzen liegen hinter ihm.

DR63 Das Ende meiner Reise in den Osten Europas

Deutschland, Sachsen: Steina > Dresden. 37 km 🚲.

🚅 Dresden > Bad Lauterberg im Harz.


Danke Grit und Andreas, für Kost und Logis und die erbaulichen Gespräche.

Die Idee Eures persönlichen Wegweisers im eigenen Garten habe ich mit in den Harz genommen.

Auf dem Weg nach Dresden.

Mit dem Blick auf die Elbe und die sächsische Landeshauptstadt geht meine Rad-Reise in den Osten Europas zu Ende:

65 erlebnisreiche Tage,

3.527 km auf teilweise abenteuerlichen Straßen.

Österreich 110 km

Ungarn 526 + 127 km

Rumänien 1.637 km

Slowakei 168 km

Polen 832 km

Deutschland 127 km

Glücklich und gesund steige ich in Bad Lauterberg im Harz aus dem Zug.


Danke, dass ihr mich aus der Ferne interessiert begleitet habt.

Euer

Ludwig on tour.



Die Tracks dieser Reise:

1. https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jsjouswrlopnrjdd  Österreich. Ungarn (aufgezeichnet)

2.  https://www.gpsies.com/map.do?fileId=jsjouswrlopnrjdd Rumänien (aufgezeichnet)

3.  https://www.gpsies.com/map.do?fileId=tsuhrnpkfutfgujz Rumänien (nachträgl. erstellt)

4. https://www.gpsies.com/map.do?fileId=syhxyvbkxspfknvp Rumänien(aufgezeichnet)

5.  https://www.gpsies.com/map.do?fileId=ayzncizewmkaojez Ungarn, Slowakei, Polen (aufgezeichnet)

6. https://www.gpsies.com/map.do?fileId=znkklrjnysnqkduj Polen, Deutschland (aufgezeichnet)

DR62 Im Land der Sorben

Deutschland, Sachsen: Görlitz > Bautzen > Steina. 15° bis 23°, 83 km Hügellandschaft und Gegenwind.


Zweisprachiger Straßenschilder und Wegweiser.

Als slawische Sprache ist das Sorbische dem Polnischen sehr nah.

Auch sorbische Schulen gibt es noch.


Das berüchtigte Stasi-Gefängnis in Bautzen. Heute Museum/Gedenkstätte.

Einzelzellen im Gefangenentransporter.

Der Weg in die ‚Freiheit‘ durch drei Tore ist heute offen.


Die schönen Seiten der Stadt


Ich übernachte heute bei Andreas in Steina. Wir haben uns vor fast genau drei Jahren im Wandererheim in Honningsvåg am Nordkap in Norwegen kennengelernt.

DR61 Zurück in Deutschland, Görlitz

Polen: Schlesien, Hirschberg > Zgozelec -[Neiße]- Görlitz, Deuschland. 54 km, 25°.


09.00 Uhr. Ich sitze in der ersten Gondel. Von 617 auf 1.060 m befördert mich die Seilbahn.

Die mobilen Schneekanonen für den Wintereinsatz stehen an der Talstation bereit, um die Abfahrt schneesicher zu machen.

Sicht auf den Kurort Bad Flinsberg und Krobsdorf (x)

Weit reicht der Blink ins Schlesische.

Mein Weg wird mich weiter nach Westen führen. 40 km bis Görlitz, wenn ich wieder unten bin starte ich.


Meine letzten Meter in Polen und ..

… die ersten in Deutschland.

Auf der Altstadtbrücke über die Neiße von Görlitz nach Görlitz. Da die Stadt nach dem 2. Weltkrieg geteilt wurde, heißt der polnische Teil heute Zgorzelec.

Am 63. Tag meiner Reise und nach genau 3.400 km bin ich zurück im Inland.

Die Fotografen, Vaclav und Stanislav, Vater und Sohn aus der Tschechei. In ihrer Heimat werden Kerstin und ich in diesem Jahr noch unterwegs sein 🚲❤🚲.

Dank einer Modellsanierung nach der Wende wurde Görlitz zur ’schönsten Stadt Deutschlands‘, so der Vorsitzende der Stiftung Deutscher Denkmalschutz. Die Stadt wurde nie zerstört und gleicht heute in der Innenstadt einem Museum.

Das ‚Schlesische Museum‘. Hier, warum? Als Antwort erhalte ich ‚Görlitz war Teil Schlesiens, ein Zipfel ragt über die Neiße‘.

Zum Essen gehe ich wieder nach Polen. Weil ich mich an die günstigsten Preise gewöhnt habe und ich meine restlichen Zloty auf den Kopf hauen will.


Mein erster Stopp wird morgen in Bautzen sein: DDR – Geschichte und menschliches Leid.

DR60 Gerdas Spuren in Niederschlesien.

Polen, Niederschlesien: Hirschberg (Jelenia Góra) > Krobsdorf (Krobica) > Bad Flinsberg (Świeradow Zdrój). 44 km, 572 hm, 26° bis 31°.


Die ersten 10 km das Riesengebirge zur Linken (Süden), dann..

… hoch und runter in diese Richtung. 20 km hinter dem Bergrücken liegt mein erstes Ziel.

Weit öffnet sich die Landschaft gen Norden.

Noch 5 km.

Auf reizvollen Nebenstraßen angekommen. Früher Krobsdorf. Meine verstorbene Schwiegermutter Gerda wurde hier 1927 geboren. 19 Jahre bis zu ihrer Vertreibung im Januar 1946 war das ihre Heimat.

Der Blick nach links (Süden) zum Isergebirge, 1.107 m. Vom nahen Bad Flinsberg führt eine Seilbahn nach oben.

Links abbiegen auf die Dorfstraße und dann mit…

… diesem Bild auf dem Smartphone würde ich es bestimmt bald finden.

Einmal ganz durch. Fehlanzeige. Wieder zurück. Dies könnte es sein. Keiner daheim und großer Hund auf dem Hof. Die Nachbarin Belina Sofia nickt, als ich ihr das Bild zeige.

Dann die ernüchternde Nachricht von Gerdas jüngster Schwester, hinterm Haus müsse ein Fluss sein, in dem die Mutter gewaschen hätte.

Aufs Fahrrad nochmal bis ans Ende zur Eisenbahnbrücke und mit der neuen Information, früher Krobsdorf Nr. 9, ausgestattet.

Monika und Justyna nicken bei dem Bild und zeigen mir auf Google Maps die Nr. 9. Genau am entgegengesetzen Ende.

Ich hätte am Anfang nach rechts abbiegen müssen, statt nach links.

Auch Krobica hat heute noch keine Straßenbezeichnungen. Nur, die frühere Nr. 9 kann mit der heutigen nicht übereinstimmen.

In jede Ecke habe ich geschaut. Diesen Weg kennt noch nicht einmal Google. Aber ich bin richtig.

Top Zustand.

Gebäudeproportionen stimmen und die Qweis (pl. Kwisa) fließ hinterm Wohnhaus durch den Garten.

Heute: Krobica Nr. 20, 59-630 Krobica, Polen

https://maps.app.goo.gl/dLPotHXgn2TEBhR2A

Auf mein WhatsApp – Bild nach Deutschland erhalte ich dann auch von Helga die telefonische Bestätigung.

Mariola, Danke für die freundliche Aufnahme.

Ob ich auch die Lehrstelle im 4 km entfernten Kurort zuordnen kann?

Hier wird es in Bad Flinsberg gewesen sein. 4,3 km Fußweg.

Heute: Straße Zdrojowa
59-850 Bad Flinsberg, Polen
https://maps.app.goo.gl/vUzWYg8dFEm7Goic8

Das Kurhaus.

Rege Bautätigkeit.

Rübezahl begrüßt mich persönlich für die nächste Nacht ….

….oberhalb von Bad Flinsberg, h= 588 m.

Mit Sylke und Wolfgang aus Bremen konnte ich mich wieder auf deutsche Sprache einstellen. Ihr Sohn hat hier gerade eine Polin geheiratet. Danke für den kurzweiligen Tagesausklang.

Bad Flinsberg (Wikipedia)


Morgen bin ich in Görlitz.

DR59 Spuren im Hirschberger Tal

Polen, Niederschlesien: Jauer > Hirschberger Tal > Erdmannsdorf > Hirschberg (Jelenia Góra). 63 km, 680 hm, 21° bis 35°. Ein wunderschöner Tag.


Eine sehr, sehr schöne Strecke war das heute. Man muss aber…

… kräftige Anstiege mögen. Ganz links grüßt schon die Spitze der Schneekoppe (1.603 m) als höchste Erhebung der Sudeten.

In Jannowitz(Wikipedia) habe ich mir vorgenommen, für meinem 🚲Freund Werner auf Spurensuche zu gehen.

Beim ersten Mal habe ich innerlich gezuckt, als er von einer Irrenanstalt sprach.

@Werner, ich bin mir zu 99,9 % sicher: das ist es, hier wurdest du geboren. Sehr schön am Fluss Bober(Bobr) gelegen.

Auch heute noch eine Behinderteneinrichtung in einem hervorragenden baulichen Zustand, …

… unterstützt aus Deutschland.

Historischer Hintergrund: Um schwangere Frauen vor Bombenangriffen zu schützen, wurden sie zur Entbindung von Berlin aus ‚aufs Land‘ gebracht.


Im 18. Jahrhundert hat der preußische Hochadel die Region für sich entdeckt. Dutzende Schlösser errichteten sie im Hirschberger Tal.

Viele sind in den letzten Jahren wieder sehr ansehnlich hergerichtet. Im Schloss Schildau kann man fürstlich übernachten.

Schloss Lomnitz. 1991 haben die deutschen Nachfahren des letzten Besitzers das heruntergekommene Gebäude wieder übernommen und es in ein Schmuckkästchen mit allen dazugehörigen Gebäuden ringsherum verwandelt. Der Öffentlichkeit zugänglich.

Kaiserlich: Die ehemalige Hohenzollern – Sommerfrische in Erdmannsdorf.

Sieht aus wie in Tirol. Der Kaiser hatte den evangelischen Glaubensflüchtlingen 1837 Land zur Verfügung gestellt. Ihren Baustil haben sie mitgebracht. Mehr auf Wikipedia

Selbst Neubauten werden heute wieder im Tiroler – Stil errichtet, obwohl auch die Tiroler ab 1945 vertrieben wurden.

Bis auf 12 km Luftlinie bin ich an die Schneekoppe herangekommen. Auf der Kuppe verläuft die Grenze zu Tschechien.


Am Tagesziel: Das Rathaus von Hirschberg (Jelenia Góra). Auch hier wird der Platz von Bürgerhäusern eingerahmt mit umlaufenden….

… Laubengängen.

Glasausstellung auf dem Marktplatz.

Glasbläser aus Venedig hatten sich hier ebenfalls angesiedelt.

Sieht aus wie auf Murano, Venedig. Man munkelt, dort würden heimlich Produktionen aus Hirschberg bezogen.

Direkt neben dem Marktplatz bin ich im Hotel Baron untergekommen. Ich hatte mich mal nicht für das preiswerteste Zimmer entschieden. Dafür ist HP inkl., 39,–. Kann ich sehr empfehlen.

Hotel BARON Karczma Grodzka
ul. Grodzka 4 i 5, 58-500 Jelenia Góra, Polen
+48 75 752 53 91
https://maps.app.goo.gl/2m8wguFizMWFgFFy6

Mehr zu Hirschberg


Morgen bin ich nach 30 km erneut auf Spurensuche.

Ein Harzer, auch mal zwei, auf Reisen mit dem Fahrrad

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